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Gamechanger für Unternehmen: Multimodale KI

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Multimodale Modelle machen komplexe Daten erstmals ganzheitlich nutzbar

Kurz erklärt: Was macht die Multimodale KI besonders?

Multimodale KI gilt als nächste Evolutionsstufe künstlicher Intelligenz. Während klassische KI meist nur eine Datenart verarbeitet (z. B. Text oder Bilder), kombiniert multimodale KI verschiedene Informationsquellen gleichzeitig. Sprache, Bild, Video und Dokumente werden nicht isoliert analysiert, sondern im Zusammenhang verstanden. Damit können komplexe Inhalte so leicht und effizient verarbeitet werden wie noch nie.

Multimodale Modelle und LLMs

Die multimodalen Modelle verarbeiten und verknüpfen mehrere Datentypen in einer einheitlichen Architektur. Bei klassischen LLMs passiert das in separaten Systemen, welche dann im nächsten Schritt kombiniert werden. Dieser Schritt entfällt, wodurch ein echtes Gesamtverständnis entsteht.

Ein Beispiel: Ein Mensch kann ein Video sehen, gleichzeitig den gesprochenen Text verstehen und visuelle Details interpretieren. Genau dieses Zusammenspiel wird technisch nachgebildet.

Das führt auch dazu, dass multimodale Modelle oft besser generalisieren, weil sie Muster über verschiedene Modalitäten hinweg erkennen. Der Informationsverlust wird wesentlich reduziert und Interaktionen wirken deutlich natürlicher.

Die multimodale KI nutzt multimodale RAG (Retrieval-Augmented Generation). Hierdurch wird erweitertes Wissen ergänzt, indem Daten aus Text, Tabellen, Charts oder Videos durchsucht und verknüpft werden, z. B. von einem unternehmenseigenen SharePoint. Das macht Multimodale KI perfekt für Wissensmanagement und Entscheidungssysteme.

KI Spotlights | Was ist RAG?

Multimodale KI in der Praxis

Beispiel Google Gemini: Sie laden ein fünfminütiges Produktvideo sowie begleitende Datenblätter und Fotos hoch. Der Prompt: „Fasse mir die Inhalte zusammen und liste die Produkt-Benefits als Bullet-Points auf.“ liefert dank der Multimodalität jetzt Ergebnisse in einem Guss.

Die KI kann dabei nicht nur transkribieren, sondern auch Inhalte markieren, Beispiele herausziehen oder Zeitstempel für wichtige Ereignisse nennen. Parallel kann daraus neuer Content, wie etwa Ihre Bullet-Liste, generiert werden. 

Warum das für Unternehmen so spannend ist

Für Unternehmen macht der Einsatz von multimodaler KI einen fundamentalen Unterschied: Prozesse, die bislang getrennte Systeme, Medienbrüche oder manuelle Auswertung erforderten, lassen sich erstmals ganzheitlich automatisieren. Multimodale KI kann Inhalte kontextübergreifend und unabhängig vom Format interpretieren, Entscheidungen vorbereiten und Wissen zugänglich machen.

Damit verschiebt sich KI vom einzelnen Werkzeug zur strategischen Infrastruktur.

Dokumente lesen & verstehen

Multimodale Modelle verstehen Layouts, Tabellen, Diagramme, Scans, Screenshots und Bilder in einem einzigen Schritt. Das reduziert den Prompting-Aufwand enorm und reduziert Fehler.

Komplexe Workflows automatisieren

Vom Kundensupport bis zu Compliance‑Prozessen: Die Modelle interpretieren die verschiedenen Datenquellen ohne Medienbruch und verarbeiten diese nahtlos weiter.

Grenzen und verantwortungsvoller Einsatz

Trotz aller Potenziale bleibt multimodale KI ein Werkzeug, das klare Rahmenbedingungen braucht. Nach wie vor braucht es Menschen, die Ergebnisse prüfen und einordnen.

Fehlinterpretationen, sogenannte Halluzinationen oder Verzerrungen können entstehen, wenn Trainingsdaten unvollständig oder unsauber sind. Zudem stellt die Verarbeitung sensibler Unternehmensdaten hohe Anforderungen an Datenschutz und Compliance.

Erfolgreiche Implementierungen kombinieren daher verschiedene Sicherheitsmechanismen:

  • Klare Governance-Regeln: Definierte Verantwortlichkeiten und Richtlinien verhindern unkontrollierte Nutzung
  • Datenschutz & Zugriffskontrollen: Sensible Informationen werden technisch und organisatorisch geschützt
  • Transparente Entscheidungswege: Techniken wie Chain of Thought (KI legt Zwischenschritte offen, statt nur Ergebnisse auszugeben) machen Ergebnisse nachvollziehbar und prüfbar
  • Human in the Loop & Qualitätssicherung: Fachpersonal bleibt in Entscheidungsprozesse eingebunden, führt und kontrolliert die KI
  • Dokumentation: KI-gestützte Prozesse werden nachvollziehbar protokolliert

  • Mitarbeitende befähigen: Regelmäßige Schulungen für den kompetenten Umgang

Fazit: KI wird ganzheitlich

Multimodalität ist mehr als ein Upgrade, sie ist ein echter Gamechanger und bringt Unternehmen näher an ein echtes, kontextbasiertes Verständnis ihrer Daten. Sie verbindet Informationsquellen, reduziert Medienbrüche und macht Wissen nutzbar, das bisher fragmentiert vorlag.

Die KI versteht Inhalte nicht nur besser, sondern vor allem vollständiger: Text trifft Bild trifft Tabelle trifft Video.

Das macht ganze Prozesse schneller, präziser und intelligenter. Die Einsatzmöglichkeiten in Unternehmen sind unzählig: im Support, in der Datenanalyse und Reporting, in Compliance‑Workflows oder in der Produktentwicklung.

Wer jetzt beginnt, multimodale KI in seine Daten‑ und Automationsstrategie zu integrieren, verschafft sich einen klaren Vorsprung. Die Technologie ist ausgereift und bietet jede Menge Potenziale für echte Wettbewerbsvorteile.

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